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# klabauterkarl: Weshalb "die" Meinungsfreiheit immer siegen wird! Donnerstag, 18. Februar 2016

Weshalb die Meinungsfreiheit immer siegen wird!

Die Grundlage der Meinungsfreiheit ist doch die Freiheit selbst, seine Meinung sagen zu können und zu dürfen!

Deshalb kann man den guten Leuten auch beibringen was eine gute Meinung ist, die der Freiheit förderlich ist und was eine schlechte Meinung ist.

Da die Grundlage aller Meinungen die Gedanken sind, die bekanntlich völlig frei und unmanipuliert in uns kreisen, so ist das Ausdrucksmittel der guten Gedanken auch klar, es sind die Wörter!

In der gebildeten Fachwelt spricht man deshalb auch von den korrekten Wörtern. Natürlich könnte man auch mit unkorrekten Wörtern ungebildete oder gar falsche Sätze schreiben, was aber eher schwieriger als leichter ist und das Leichte setzt sich in dieser Beziehung immer durch.

Also sollten unsere guten Politiker endlich aufhören uns wie einen Kindergarten zu behandeln und uns zur Nachahmung ihrer Wörter zu verpflichten, besser wäre es doch da etwas freie soziale Marktwirtschaft zu zulassen?

Man könnte auch von guten Kapitalismus sprechen, aber soweit sind die Leute doch noch nicht!

So wie man ein jedes, im öffentlichen Raum abgestelltes Fahrzeug, eine Parkgebühr aufdrücken kann, so kann man es auch mit jedem Wort tun.

Ich denke da an das Internet, den Mailverkehr, den „offenen“ Briefverkehr oder allen Telefongesprächen und alles was dem ähnlich ist!

Die Negativwortliste sollte natürlich für jeden Bürger frei zugänglich sein. Man kann sie in alle Autokorrektursysteme der Rechtsschreibung einbinden, das Telefon kann diese Wörter auch automatisch löschen.

Natürlich steht es jedem frei, wir leben ja bekanntlich in einem freiem Land, diese Filter ein oder ab zu schalten.

Jedes Wort würde dann mit einer Gebühr belegt, die aber nicht in den Staatshaushalt fließt sondern den Wohlwortnutzern zu gute kommt.

Wer in einem Satz eine Mehrfachkombination benutzt, da wirkt dann ein Multiplikator.

„Ein dreckiges verlaustestes Neger Schwein.“

Das wären dann 10 * 10 * 10 * 10 Cent oder glatt 100 Euro.

Würde man den Neger weglassen käme man schon auf eine Null, weil Tierbeleidigungen noch nicht auf der Wortliste stehen!

„Ein verlauster Neger“ = 1 Euro

Ein verlaustes Etwas. Ein dreckiges Schwein. Ein Neger. = Dies wäre dann schon für magere 10 Cent zu haben!

Früher galt es als Status ein dickes Auto zu fahren, was nun wirklich nicht besonders Ökologisch wahr. Heute könnte man mit lauten Telefonieren, tollen Texten auf dem Blog oder bei Fatzebuch, absolut gleichwertige Ergebnisse erzielen.

Die Gutwortaktivisten, die Wortverprogromer könnten davon richtig profitieren und wären dann auch gar nicht mehr so sauern.

In so manchen Monaten könnten sie ein Guthaben auf dem Telefonkonto haben!

Die Wortliste kann auch stetig erweitert werden, man muss ja auch keine Feministen verärgern und sich etwas besser an die „richtigen“ Bezeichnungen halten.

Man könnte auch alle bösen Wörter damit beseitigen, denn wenn alle Menschen nur noch gute Wörter benutzen würden dann hätten sie alle auch gute Gedanken, das wäre dann auch nicht negativ Schlimm sondern besser Gut, total Gut Gut eben!

Wer gegen das Gute hetzen muss sollte dafür auch einen energetischen Ausgleich leisten dürfen und wer Doppeldenk plus Gut beherrscht, auch etwas Belohnung finden!

Denn merke! Die Zensur ist völlig Machtlos, sogar Kontraproduktiv solange die Selbstzensur sich nicht vermehren kann!

###########S#a#t#i#r#e###############
Wie alles begann, bei dem windigen Wendehals!

Warum die Veganer böse Menschen sind

Warum Pegidianer böse sind!

Warum Politiker klasse Typen sind!

Weshalb korrekte Worte sich durchsetzen werden!

Warum Klabautermänner nun an Land leben.

Warum mehr Wanderer auch wandern sollten!

Eine Impfplicht für Alle ist gut!

Emanzen

Freiflugtickets für nützlich Böslinge

Weshalb ein anständiger Mensch keine Zeit haben kann!

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  1. 19.02.2016 10:09 — no nym

    Man erkennt deine Verbietterung, aber ich finde, dass mit dem neger geht in jedem fall wirklich zu weit. da kann ich weder sartiere noch ironie mehr erkennen!

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  2. 23.02.2016 18:44 — winfried klemm

    Ja man erkennt die Verbieterung der Wortprogomisten!
    Für ihre Erkenntnisunfähigkeit kann ich nichts.

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