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° Die Montagdemo ° Donnerstag, 29. Mai 2014

Im Ring – Minute. 20:27 – Karl Marx ein Antisemit? Quelle!

Spaltung: Wenn dieses Schreiben echt ist dann hat der gute Ken, den politischen Fehler seines Lebens gemacht, er hat die MoDemo gespalten. Die völlig unsinnige Begründung wird wohl auf dem Mist des Berufsdemonstranten Prinz Chaos gewachsen sein, die einzige stark wachsende Zeitung und ihr Macher, wird hier denunziert, die einzige Zeitung die unsere Sache voll unterstützt. Manchmal sollte man wohl doch besser langsamer denken und reden? Nicht die Personalie führt zum Zwist sondern der Typ, der den Zwist herbeiführt!

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/05/27/erfolgreiche-montagsdemo-in-erfurt-elsasser-trotzt-den-storern/

Und hier die Aktion gegen Elsässer, u.a. von Ken Jebsen unterschrieben!

BREAKING NEWS: Offener Brief an die Mahnwache Erfurt:

FÜR EINEN HUMANISTISCHEN GRUNDKONSENS!

Liebe Organisatoren und Teilnehmer der Erfurter Mahnwache,

Die Montagsmahnwachen bringen seit Wochen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Das ist gut so. Hier beginnt etwas Neues, und wir wollen nicht ewig in den Schützengräben des 20. Jahrhunderts verharren. Wir gehen gemeinsam nach vorne, in ein würdigeres, friedlicheres und gerechteres 21. Jahrhundert. Unser humanistischer Grundkonsens geht von der Überzeugung aus, dass die Menschen grundsätzlich fähig sind, gemeinsam zu einer solidarischen Art des Wirtschaftens, Austausches und Zusammenlebens zu finden. Die freie Entfaltung des Einzelnen ist dabei die Voraussetzung für die freie Entfaltung aller. Unser humanistischer Grundkonsens wird folglich von allen vertreten, die es mit Freiheit, Gerechtigkeit und Würde ernst und ehrlich meinen.

Es gibt aber auch Menschen, die diesen Grundkonsens solange nicht glaubwürdig vertreten können, wie sie keinen glaubhaften inneren Wandel vollzogen haben. Organisierte Neonazis, braune Kameradschaften und faschistoide Praktiken haben auf unseren Mahnwachen nichts verloren. Darin sind wir uns sicher einig.

Darüber hinaus steht es uns in einer dezentralen Bewegung nicht zu – und wir haben auch gar keine Möglichkeit, – die lokalen Entscheidungen in Erfurt oder anderswo einfach von außen zu überstimmen. Aber wir haben das Recht unsere Meinung kundzutun:

Es dürfte keinem Beobachter der Montagsmahnwachen entgangen sein, dass insbesondere die Personalie Jürgen Elsässer immer wieder zu Zwist führt.

Seit einigen Jahren tritt Jürgen Elsässer in seiner Publikation immer wieder mit schlimmen Ausfällen gegen konkrete Personen und Personengruppen in Erscheinung, die Raum neben seinen geopolitischen Analysen finden. Viele Leser interessieren sich wohl vor allem für Letzteres und blenden Ersteres aus. Den angegriffenen Personen hilft dies aber reichlich wenig. Zudem werden so auf sehr unversöhnliche Weise gesellschaftliche Feindbilder konstruiert und reproduziert, ohne dass dabei ein Wille zur Versöhnung zu erkennen ist.

Dennoch wurde Herrn Elsässer vor gut einem Monat in Berlin eine faire Chance für einen Neuanfang gegeben. Es schien zunächst so, als wollte er diese Chance nutzen.

Viele Teilnehmer der Montagsmahnwachen waren umso mehr zurecht darüber empört und enttäuscht, dass Herr Elsässer bereits kurz danach einen Artikel veröffentlichte, in dem wieder einmal konkreten personenbezogenen Herabwürdigungen Raum gegeben wurde.

In der aktuellen Ausgabe seines Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht. Es ist schlichtweg nicht glaubwürdig, sich auf der Friedensbühne kurzfristig zu mäßigen, um hinterher unverdrossen mit Ressentiments zu spielen, um die Verkaufszahlen eines Magazins zu fördern.

Hierdurch wird nicht nur konkret Menschen geschadet, dies sind auch genau die effekthaschenden Taktiken, die wir zurecht auch bei anderen Medien ablehnen. Wir sollten in unserer Medienkritik jedoch konsequent sein, auch bei Schreibern die die Montagsmahnwachen nicht unbesehen aburteilen.
Wir stimmen überdies Lars Mährholz zu, der widerholt darauf hingewiesen hat, dass wir alle darauf achten sollten, dass, auch unabhängig vom hier genannten Fall, die Mahnwachen nicht zum Kundenfang missbraucht werden.

Besonders liegt uns aber am Herzen: Wer auf den Friedensbühnen sprechen möchte, sollte auch außerhalb der Bühne den Weg des Frieden gehen.

Wir bitten Euch, unsere Freundinnen und Freunde von der Montagsmahnwache in Erfurt, deshalb darum, diesen Brief zu diskutieren und Eure Entscheidung zu überdenken. Lasst uns unseren humanistischen Grundkonsens schützen!

Mit friedlichen Grüßen
Lea Frings
Ken Jebsen
Marsili Cronberg
Pedram Shahyar
Prinz Chaos II.
Rüdiger Lenz
Stephan Bartunek — mit Wob Mike und 45 weiteren Personen.

Quelle:
http://internetz-zeitung.eu/index.php/1916-offener-brief-von-pedram-shayar-attac-an-die-mahnwache-erfurt

Mehr dazu:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/05/24/elsasser-spricht-morgen-in-berlin-montag-in-erfurt/

Dr. Gunther Kümel sagt:
26. Mai 2014 um 14:02

@ Eveline: Offener Brief

Und dieses aggressive Pamphlet soll Ken Jebsen unterzeichnet haben??

Na, wenn das nicht mal ne Mytstifikation ist!
juergenelsaesser sagt:
27. Mai 2014 um 12:54

Eveline/Kümel: Jebsen hat, leider.

Ich steige in den Ring – Zeit: 1:28:11 Mo 19.05.2014

Wenn Leute über ihre Interna reden, Chemtrails und die Verschwörungspraktiker.

+ … weitere Filme … +

Nun werden bald die “Neuen” auftauchen, die Ablenker, die aus der Homofront, es gibt doch bessere Themen, als Kernpolitische? Sie werden schöne Emotionen verfeuern, sie werden die Linksachse integrieren, danach kommen die Autonomen und sortieren die Unangepassten, netter Versuch wäre es dann gewesen! Wer also das Geldsystem thematisiert, bleibt im Wahrheitsfilter und wer Homos in Russland schützen will, geht smart am Thema vorbei!

Hier lügen sich die Knechtmedien, schon selbst in die Tasche, dümmer geht es nicht mehr! 5 Tausend Teilnehmer und es waren Leute dabei, Huren, Taschendiebe, korrupte Verfassungsschützer, Blindschreiber, Lügennichtjuden, Fensterputzer die Harz 4 beziehen, CIA, russische Agenten, Dumpfdummlinke, homophobe Kinderschänder, Millionäre im Ruhesstand, Bundestagsabgeordnete, Neger mit Grüntöne, Rote mit faschistischen Auftrag, und Brauntöne auf Hosen und billigen Hemden als auch in Babywindeln! Da jeder Leut’ die Inhalte selbst vergleichen kann, schätze ich mal das die PR schlicht auf der letzten Rille läuft, sie beweisen effektiv ihre eigene unsinnige Existenz! Meine PropagandaPhobie läuft gerade auf Hochtouren, ich brauche ein antiGEZ Vodoo Ritual! Heute habe ich im vorbeigehen, beim Bäcker, einen Nazi gesehen, den würde ich gerne in Guantanamo vergasen, CO2 aus der Brauerei würde ja reichen, aber ich schlag lieber dem Bäcker die Scheiben ein, diesem Verschwörungstheoretiker, genau wie John Fitzgerald Kennedy.

Der Mann kann reden und ist am richtigen Platz, er bringt die Politik auf den Punkt und er hat das Geldsystem begriffen. Man wird ihn nicht mehr lange an diesem Mann vorbei kommen – er greift die Danistakratie direkt an, er kommt ja auch aus dem System, er kennt die Spielregeln. Er bringt das Systemthema zum Thema – der dialektische Kurzschluss ist also gegeben!

Bildrecht: Freieigentum

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  1. 08.06.2014 23:20 — rico

    Hallo Winfried,

    deine Rede vom 26.5. ist gut. Zu gut und geht wohl schon zu tief. Die Zwischenrufer verharren in fölliger Ahnungslosigkeit. Konfrontiert mit den realen Verhältnissen abgelaufener Zustände wird die Mehrheit, vor allem eine Religiöse, zu Ignoranten. Indem sich die emotionalen Abbilder gehuldigter Heiliger selbst zerlegen nimmt man diesen Menschen ihre Weltillusion. Viele sind gar nicht willens und fähig Wahn gegen Realität zu tauschen. Lieber verteufeln sie den überbringer von Tatsachen…

    es ist alles so traurig…
    rico

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