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° Lügenpresse versus Lügensprache Montag, 08. Juni 2015

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Lügenpresse versus Lügensprache

Da sind wir mal alle gegen die Nazis, das sind die Typen, die wohl der Karriere wegen in der NSDAP waren. Die National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei – leider kennt keiner von Uns mehr, einen dieser Pflegefälle aber hier geht nur um ein Wort, in der Sozialistischen Soße.

Na gut, dann kämpfen wir tapfer gegen die NEO Nazis, keiner weis, was die wollen oder kennt einen persönlich, aber wenigstens existieren sie ja irgendwie und die Gefahr kommt nie von Oben, das weis der brave Bürger ganz genau!

Weil diese Leute aber arg so knapp geworden sind das man sie eigentlich unter geschichtlichen Artenschutz stellen müsste, so sollten wir gegen die RECHTE als solches kämpfen und pro Blockparteien sein, auch wenn sie das Volk gerade ersetzen und ganz abschaffen, nur ist dieses Wort wie ein Gummi, da passt fast alles hinein, was nicht Links ist.

Natürlich ist Links ein ebensolches Hohlwort, was aber irgendwie intelligent klingt, wie eine leere Alditüte, so kann darin auch gerade mal Furz oder gesunde Bergluft sein.

Wer Banken kritisiert die uns einmal wieder in die Kriege reißen, der ist ein Antisemit, weil diese Banken wohl doch nicht von den Inuit regiert werden.

Wer keine Slums um die Ecke haben will und generell die Probleme an der Wurzel lösen will, heißt an der Ursache, der ist ein Radikaler.

Wer sich als Mann davor ekelt, wenn sich andere Männer abknutschen, der verwandelt urplötzlich den automatischen Reflex in eine Angstkrankheit und ist nun ein Phobiker.

Wer sich darauf beruft, das die Kinder noch immer von Vater und Mutter kommen, der ist ein Frauenhasser, weil die „Femininen“ einen Mutteranfall bekommen.

Wer zu einer friedlichen Demonstration geht, weil er die Kinder seiner Kinder, für wichtiger hält als Zugereiste, der ist Rückwärtsgewand.

Ganz schlimm sind Leute, die Geschichte erforschen und den Begriff „Wahrheit“ verwenden wollen, jeder weis doch das keine objektive Wahrheit in der Wissenschaft gib und irgendwie alles eine Meinung ist, wenn es nur ins’ Konzept passt.

Weil das alles nicht mehr reicht, und nun irgendwie alle zu Rechten geworden sind, weil sie das Prinzip der DDR nicht verstanden haben „Die Partei hat immer Recht“, so bekämpft man nun die Stammtischparolen – sprich, das was die Leute untereinander so reden und wenn man einmal dabei ist auch gleich noch den Populismus – sprich: Politische Kräfte die den Volkswillen umsetzen wollen – die auch noch eine direkte Demokratie fordern, also irgendwie total aggressiv Rechts – richtige Faschisten eben!

So lernen wir, wer einmal eine spiegelnde Glatze sieht, die vom „Bromberger Blutsonntag“ spricht, die Freiheit wurde schon immer von Unten abgeschafft und solange wir wie das Häschen auf diese Schlange schauen, da packt uns der Hundefänger von hinten im Genick und überstellt einem in die Pharmaindustrie.

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  1. 30.01.2016 11:57 — michel

    Wer sich als Mann davor ekelt, wenn sich andere Männer abknutschen, der verwandelt urplötzlich den automatischen Reflex in eine Angstkrankheit und ist nun ein Phobiker.

    Das heißt aber dann bite nicht das man die Homosexuellen deswegen tötet oder bestraft. Wenn sich zwei Lesben geküsst hätten dann würde sich dieser Mann nicht ekeln.

    www.ketzerschriften.net/2013/11/buchtipp-uncle-sams-sexualhoelle-erobert-die-welt/

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  2. 02.02.2016 17:29 — winfried klemm

    … “plötzlich” passiert da gar nichts, man weicht im Normalfall einfach nur aus! Von Schwul missbrauchte Jungs, sind gemachte Opfer, die nicht ausweichen konnten – auch keine Phobiker, die reagieren mehr auf den Tastsinn! Ich finde küssende Lesben so atrraktiv wie scheißende Zwergpinscher!

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