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° Heute ist der 1.9.10 und mein Name ist "Aaron Schlemil ° Mittwoch, 01. September 2010
juden, judenphobie, linksrechts, logik
Heute ist der 1.9.10 und mein Name ist “Aaron Schlemil”.
Warum es einen Künstlernamen braucht der gewisse Assoziationen in sich trägt, da frage man einfach den Menstrim, die Hauptstraße, oder gleich die baumelnde Möhre vor der Nase.
In der Schule hatte ich glücklicherweise kein Englisch, deshalb darf ich mir genügend Dummheit leisten, die assoziationsunfähigen Fremdbegriffe so auf zu schreiben, wie es mir passt.
Diese Gabe wurde mir schon als Bähbie schon in die Wiege gelegt. Ich würde auch gerne ein Radio gründen, in dem nur deutsche Lieder zu hören wären, der Assoziation wegen aber ich würde es dennoch „German Rädio“ nennen.
Ich nehme jetzt den Namen “Aaron Schlemil” in Besitz denn Google weist tatsächlich Null Treffer aus.
Es ist wie in der Kunst, wo eine Mode erhalten wird und diese dann als ewiglich Modern genannt wird, so wie diese Pinselburschen ihre Chuzpe in Lack ausleben, so kann ich mir dies im Schriftum auch leisten, die moderne Textur ist hier mit eröffnet.
Ich bin einfach nur sauer das ein ehrlicher deutscher Name mein schönes Buch nicht verkauft, Karl Winfried Klemm, da trägt doch schon die Stimme, nein es muss eben so ein so ein Assoziationsprotz sein, unter vier Vokalen geht heute doch gar nichts mehr.
Der politikel korrekter Menstrim, die Vorschriftsmeinung, das moderne Gewäsch, die Basis von Recht und Ordnung, der Demokratie, die Hauptstraße, die Autobahn … jetzt noch ein H Wort und die Assokette rauscht in die Tiefe, wo der dialektische Anker sich verhakt.
Wie wird man eigentlich Jude?
Durch Geburt, durch Mamablut oder durch ein Ritual aber es gibt auch einen dritten Weg, die jüdische Selbstbestimmung. Man bestimmt den Juden in sich, der sich entweder durch christliche Tarnung eingeschlichen hat oder durch atheistische jüdische Dialektik. Den gibt man dann einen Namen und telegrafiert ihn zum Monogott, eine Eingabe bei Google als Suchbegriff, reicht da schon aus.
Nun ärgert man sich diesmal nicht über das jüdische Geldsystem und seine Fressfolgen, sterben muss ja eh jeder, auch wenn es eher zufällig geschieht. Diesmal sagt man, ich will die Penunzen, auch wenn es nur ein schlechter Krimi ist!
Gerade die Juden die gerne oder nicht, von Terror träumen, denen sollte man auch einmal die positiven Seiten Aufzeigen, ohne Blut und Fleischfetzen, da ist der deutsche Name natürlich wenig bekömmlich.
Da werde ich nun öfters gefragt ob ich mit meinem politischen Geschreibe irgendwas am Geschehen der Welt ändern könnte?
Diese Frage zielt tief und sie erinnert mich an den Mahler, der 12 Jahre für eine Meinung im Gefängnis sitzt, in einer richtigen Meinungsdemokratie spricht dies für sich selbst. Dieser Mahler traf einmal den deutschen Oberjuden, Friedmann, welch eine nette Namenskombination, der Friedmann fragte den Heilrufer: „Warum willst du kein Jude sein?“ Ein Winfried kann darauf keine Antwort geben aber ein „Aaron Schlemil“, dem fiele es gar leicht! Es ist nicht nötig die Verdrehungen unter Schmerzen gerade zu biegen, man biege sie einfach weiter zu Spiralen, Wirbelstürmen oder gar Torkados. Das Dia im Kopf kann alle Namen sich nehmen aber es ist wie atheistischen Zufall, eine absurde Zahl, sonst gar nichts in der konstruierten Leere. Die Lehren hingegen sind wie Wirbel, da ist der Zufall das was von Oben herunter fällt, in die Hände oder vor die Füße, oder eben auf den Kopf.


