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° Der Hof das Dorf ° Freitag, 21. November 2008

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Knochen tun mir weh, Seele ist rauh, ich gehe aus meinem Heim weil ich muß, weil ich wollen muß, Internetabstinenz als informelle Einsamkeit, 1 + 1 sagt mir eine “Schonung” für 4 bis 8 Wochen voraus, die Nähe zum Sohn ist immer in Metern zu messen, Zeit am Rechner, schreib ich dann einen Krimi oder vergesse das Ding? Liebe Leser von meinem Blog – Danke für eure Treue – mal sehen wieviel später noch zu finden sind?

45 Tage später – DSL Umzug ist geschafft – Toller Service!

Die Kinder munkeln schon, ob der neue Mann im Hof etwas mit dem verschwinden der vielen Katzen zu tun hat? 100 Euro Belohnung, für den der sie findet, eigentlich ein gutes Geschäft?
Als ich heute die Katzenscheiße auf den Dielenbrettern gesehen habe da wünschte ich mir wirklich ein Katzenfleisch Restaurante. Der Termin rückt näher, an der die stinkende Wohnung leer und mir gehört! Was mach ich nur?

Umzug ist schon eine Sache wenn der Umzug DSL – Umzug heißt: Nach dem man sich durch die kostenplichtige Nummer gewühlt hat und musikalisch unterhalten wurde, erfährt man das man 50 Euro löhnend darf und das der Umzug ab Umzugszeitpunkt, 4 bis 8 Wochen dauern kann. Natürlich ist die Nichtnutzung von 1&1 kein Grund die laufenden Internetgebühren nicht zu zahlen, Vertrag ist eben Vertrag!

Wenn man seiner “Echs” helfen muß und zu unfrüher Zeit auch noch verschläft, so das dies ganz Schicksalhaft, einem als Bumerang um die Ohren segelt. Dafür kann sie auch ganz entspannt in meinem Auto zur Ostsee fahren und Er, Sohn wird sich wundern.

Katzenklo … Katzenklo … ach wie bin ich froh. Es steht an aber es geht nicht vorwärts und ein Termin rückt immer näher, ist ja noch viel Zeit? Sohnemann gibt mir zu verstehen: Heute kein Papatag weil spielen wichtiger ist. Das sitzt obwohl meiner einer schon weis das … … egal … sitzt dennoch. Verkünstlichte Beziehungen der Bezugspersonen!

Umzug steht an!

Der Blog könnte eine Weile langsam laufen oder gar stehen bleiben?

Auch der DSL Anschluß muß mit umziehen.
Im Dezember oder mit Beginn des neuen Jahres sollte alles wieder laufen.

Aber ich will sehen daß ich den Ausfall so klein wie möglich halten kann.

Ich muß in den Hof, in das Dorf.

Als ich eines Tages nach Hause kam, da merkte ich das der Fernseher fehlte und ich dachte schon an einen Einbruch oder das die Frau in zur Reparatur geschafft habe?

Dann fehlten aber auch noch der Kühlschrank und das Bett und eine Menge mehr.

Sie hatte immer gejammert, das Sie in den „Hof“ möchte, weil doch dort so viel Menschen sind, aber die Einladung der Nachbarin hat sie immer platzen lassen und die Besuch bei der Freundin verschoben und verschoben.

Nun bin ich der wirkliche Grund und fort ist sie!

Ehrlich gesagt würden die meisten Männer in der Öffentlichkeit solches nicht schreiben, ist ja peinlich und kratzt an der Fassade, aber der Clown in mir hat gelernt, das der Weg der Heilung eher der Offensive ist.

*Nun fehlen mir die Familie und mein Sohn!*

Ersteres ist gegangen und ich will Es nicht zurück, jedenfalls nicht mit der gleichen Frau und letzteres würgt arg am Lebensnerv.

Als eine dieser Hoffrauen, die fast alle Trennungsgeschädigt oder Multitasking fähig sind, in der Vernetzung von Patchworkbeziehungen.
Als also eine dieser Hoffrauen, in meiner Wohnung steht und den Inhalt in Kisten herausträgt: sagt sie doch tatsächlich zu mir: Du sieht’s gar nicht gut aus oder sie hält die Haustür offen und sagt: die Haustür ist offen.

Das ist der Hof wie er leibt und lebt.

Es gibt auch eine Hofphilosophie, die ein Konglomerat aus Eintausend Therapeutenjahre darstellt und in der Wurzel immer die Erkenntnis generiert: Dein Ding – geht mich nix an – weis nix!

Dazu aber zur passenden Gelegenheit mehr denn dies ist aktive Sammelarbeit.

Warum muß ich auf diesen Hof – aus einem Grund – Sohn.

Die Kontakte zerfleddern in der Realität und ich verstehe nun jeden Mann, der sich völlig von seinen Kindern trennt und dieses so scheinbar geordnete Beziehungsspiel nicht mehr aushält.

Es ist die tiefe innere Traurigkeit, die kein Mann gerne nach außen kehrt und das ist auch gut so!

Die Frauen haben uns schon beigebracht, daß Männer auch weinen dürfen, und dies ist auch richtig, aber bitte nie vor den Frauen!

Man könnte über den Hof eine wirkliche Serie schreiben, so wie Reich und Schön oder „Im Hof sind wir alle Wir und einige dort, gehören auch dazu“.

Vielleicht wird dies auch zu einer Serie?

Das wäre dann das offizielle Hofkitschblatt, das keiner liest und jeder kennt!

Ein wenig Spieglein sein kann doch der Hof verzeihen?

Ich mußt jetzt aber eine tiefe Erkenntnis umsetzen die da heißt: Wenn du willst eine neue Erfahrung machen dann richte Dich nicht nach deinem Gefühl, den Gefühl basiert auf Vergangenheitsstrukturen.

Die Technik der Fortsetzung: Aktuelles immer Oben!

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