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° Das Unwort des Jahres 20010 – Alternativlos ° Freitag, 21. Januar 2011

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Das Unwort des Jahres 20010 – Alternativlos

Da sprechen unsere Politiker gerne von Alternativlos, wenn sie selbst keine Lösung wissen oder nichts zu entscheiden haben, das machen dann die von Goldmann und Co.

Das Wort „Poli“ verwechseln schon viele Leute mit dem Wort Einfach, so wie man gerne zu einer Kriegsmission auch Friedensmission sagen darf.

Leute, die wie ein Esel ihrer Möhre nachjagen und nicht einmal „Poli“ sind und auch noch den Anspruch haben ein ganzes Volk führen zu wollen, die erfinden gerne Wortschöpfungen wie „es gibt keine Patentlösung“ – „es gibt keine goldene Brücke“ – „es ist keine einfache Lösung“ – „komplexe Probleme brauchen auch eine komplexe Lösung“ oder – wer eine einfache Lösung verspricht (die es nicht geben darf) der ist ein Populist!

Diese Typen sind Selbstdarsteller und in einem Theater wohl besser aufgehoben, da gibt es auch den Text vom Regisseur und der Rest ist guter Spiegelaffe.

Ein Wort genügt um das Denken der Anderen blockieren zu können!

Der Politiker ohne Poli darf also nicht einmal ein Populist sein (Populismus (lat.: populus, „Volk“) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik,) er vertritt als Antipopulist nicht das Volk sondern die Eliten, die keine alternative Lösung zulassen wollen, deshalb kann es sie auch gar nicht geben.

So kann man auch sagen, dass die Machtknechte, an Lösungen gar nicht interessiert sind, weil die von ihnen künstlich erzeugten Probleme ihr Existenzrecht in Frage stellen würden!

Die Worthülsen verhalten sich wie dünne Lackschichten, die nur der Desinformation des Volkes dienen, wobei die Dummheit der Leute dann auch noch bestraft werden muss.

Da brechen die Banken zusammen weil es dort gierige Leute gibt und alle wundern sich das so etwas passieren kann. Da muss man Alternativlos den Euro retten, ein Experiment, wobei das Letzte, der Ecü auch zusammengebrochen ist.

Da gibt es keine Patentlösung wenn das Patentproblem bekannt ist – eine Mischung aus Zinseszins und Sparen. Da müssen wir von den Schulden herunter, wobei alle Schulden auch Guthaben sind, natürlich ist das Alternativlos so wie es in der Metawelt den lieben Gott oder die Schuldenbremse im Grundgesetz gibt.

Da spricht man Alternativlos von einem Markt, einem höheren Wesen, der immer mathematisch funktionieren soll, egal welche Preise es gibt. Da ist das Wildschwein „Kapitalismus“ Alternativlos weil man ihn mit dem Hamster „Marktwirtschaft“ erklärt.

Wir haben keine Demokratie, wir haben eine flexible Teildemokratie, in der die Willensbildung durch Schule und Medienfront erzeugt und gelenkt wird. Wir stehen erst auf dem halben Wege aber werden auch langsam wach.

Die Lüge ist immer offenbar wenn man die Sprache einmal ernst nehmen würde. Wenn man den Fremdwörtern misstraut in dem man diese durch unsere deutsche Sprache prüft.

Gerade in den wichtigsten politischen Fragen werden Fremdländische Begriffe benutzt, weil wir in denen nicht gut Assoziiren können also unser Gefühl, warnt uns nicht mehr rechtzeitig.

Unser Logos ist leicht in die Irre zu führen, wenn man ihm dabei die Information verabreicht, der Herr der Dinge zu sein!

Jede Kultur die ihre Sprache verliert, ist gestorben – was heißt Alternativ?

Eine Alternative ist die Entscheidung zwischen zwei (oder mehreren) Möglichkeiten sowie die Möglichkeit zwischen zwei (oder mehreren) Dingen zu wählen.

Der Kontext liegt aber auf echter Wahlfreiheit und nicht nur auf die Anzahl der Alternativen, es müssen also echte Wahlmöglichkeiten sein und keine Scheinwahlen!

Möchten sie lieber Erhangen werden oder durch 100 Peitschenhiebe sterben, wir hätten dann auch noch Gift, Steinigen oder Verhungern im Angebot?

Monopolismus ist das Gegenteil von Marktwirtschaft und Kapitalismus ist Geldlismus und diese Art von Geldsystem zerstört den Markt.

Das Gegenteil von Marktwirtschaft ist nicht die Planwirtschaft, so sie effizient eingesetzt werden kann, wohl aber das Zinseszinsgeldsystem das am Sparen gleichermaßen erstickt wie in den Schulden.

Dann handeln Banken so wie sie handeln und die Akteure brauchen diese Gier, um ein völlig sinnloses System betreiben zu können. Aber die Banken haben nicht die große Nummer in der Macht, denn sie sind die Kellner der Hochfinanz, die wiederum das System Demokratie so korrupt wie möglich gestalten wollen, als das die Meinung des Volkes völlig Alternativlos gelenkt werden kann.

So sichern sich die Verursacher dagegen ab, einmal in Haftung genommen zu werden, denn dies kann schnell tödlich für sie enden!

In der Krise werden dann alle Braunäugigen zu Bösewichtern erklärt oder alle Linken, Rechten, Dummen, Gescheiten, Religiösen oder alle Atheisten, ganz nach Bedarf, es ist völlig Unwichtig.

Geht hin und prügelt Euch mit den Polizisten, dafür sind sie doch da – die werden ihnen dann ganz Alternativlos Befehle geben und ausführen.

Alternativlos denken heißt also in einer Befehlskette stehen!

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