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° Bizarrer Zeitungsstreit ° Sonntag, 01. Februar 2009

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ZitatAuszugWeltOnline:

Historiker fordern Abdruck von Hitlers Hasstiraden!

Historiker fordern – einseitige Ansichten?

Die Friedensreden dürfen dann nicht gedruckt werden?

Sinn des Ganzen ist es doch – alte Zeitungen nach zu drucken – dann aber auch im Original. Ob dies dennoch viele Leute lesen würden, daran zweifel ich aber schon!

Historiker haben sich für den Abdruck der NS-“Zeitungszeugen” ausgesprochen. Hans Mommsen, Barbara Distel und andere wandten sich an das Bayerische Finanzministerium. Die Lektüre schütze vor einer “Mystifizierung”.

Die Historiker sollten ihre Arbeit machen, ohne politische Vorgaben und eine Lektüre schützt vor gar nichts, es geht immer vom Leser und seinen Kontext aus!

Dem einen Freud dem anderen Leid!

Bayerns Finanzministerium will die “Zeitungszeugen”, eine Sammlung faksimilierter NS-Zeitungen, verbieten.

Das Verbotene war in allen Zeiten der Meinungsunfreiheit, die bevorzugte Lektüre, der man dann auch einen höheren Wahrheitsgehalt glaubte. 66% der Bürger wollen absolute Meinungsfreiheit und wenn man die Vorsichtigen noch dazu rechnet kommt man fast auf 90%!

Wir sind bestürzt über den Versuch, die publizistische breite Aufarbeitung von Zeitungen aus der Zeit des Nationalsozialismus durch Androhung eines Verbots des Nachdrucks zu vereiteln, heißt es in der Erklärung, die unter anderem der Emeritus Hans Mommsen, die langjährige Leiterin der KZ-Gedenkstätte … Antisemitismusforschung…

Sollte die Minderheit die, die Propagandahoheit besitzt nur bestürzt sein! Die Leute wollen lesen was sie wollen und keine politische Ammen haben!

Es gibt sogar viele Leute die finden Josef Göppel gut!

Die Historiker argumentieren: „Nur wer Hitlers Hassreden oder Goebbels Hetztiraden nachgelesen, ja möglichst gehört und gesehen hat, kann sich ein einigermaßen authentisches Bild über den Weg in die schlimmste Katastrophe der Geschichte der Neuzeit machen.

Wenn der Inhalt nur nicht öfters geradezu Nachrichtenaktuell währe? Alles begann damals in Amerika und hatte mit Geld zu tun!

Durch das Festhalten an dieser Regel würde diesen Zeitungen erneut das Etikett „böse und gefährlich“ verpasst werden, „was dieses Material für die extreme Rechte erst attraktiv macht“ Genau das könne nicht im Sinne demokratischer deutscher Regierungen sein.

Wer weis schon was im Sinne der Britischen Regierung ist? Von dort geht das ganze Unternehmen schließlich aus!

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  1. 03.02.2009 15:45 — hdm

    Wie steter Tropfen den Stein höhlt, verfehlt natürlich die allumfassende Langzeitpropaganda bei der breiten Masse ihre Wirkung nicht, zumal diese in der Regel geschickt “verbundelt” ist.
    Nur sehr wenige Charaktere sind genetisch so veranlagt, daß sie diese permanenten Angriffe
    auf Dauer schadlos überstehen.
    Allerdings ist davon auszugehen, daß eine wesentlich größere Anzahl von Menschen, die mit historischen Wahrheiten in Berührung kommen aus der Trance, in die sie versetzt wurden erwachen und sich nicht wieder in diesen Zustand hinein versetzen lassen.
    Die Bedenken dieser Volksverräter und Lumpen sind also nicht unbegründet, sondern für ihr Dasein von existentieller Bedeutung, sichert doch der Erhalt und die sorgsame Pflege ihrer Lügen eine gewisse Macht über das deutsche Volk und sichert ihnen so ein angenehmes Leben.
    Wie gefürchtet die Wahrheit von diesen Leuten wird, ist zum Beispiel daran zu erkennen, daß der 93 jährige Rudolf Heß 1987 kurz vor einer eventuellen Freilassung im Gefängnis ermordet wurde und der Bau schon ein paar Tage später abgerissen wurde um Beweismittel zu vernichten . . .
    hdm

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