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Taler – Dohlar – Dollar – Silbermünze – Joachimstaler Montag, 05. Januar 2026

Taler – Dohlar – Dollar – Silbermünze – Joachimstaler

„Taler Taler du musst wandern von der einen Hand zur anderen“

Wo wurde der Taler geboren und berühmt?
2025 bin ich mit dem Motorrad hingefahren um die historische Stelle zu besuchen.

So wie Märchen früher nicht für Kinder erzählt wurden, sondern im Kreis der Erwachsenen, wo auch Kinder sein durften, so wurden Erinnerungen, die für wichtig gehalten wurden, in Märchen oder Liedern, als auch in Spielen verpackt.

Nur wer das Geheimnis im Geld kennt, den Grund für Elend und Kriege, der kann den tiefen Sinn des Spieles verstehen.

Das Metall Silber wurde zu einem neuen Geld, dem „ewigen Pfennig“, wobei der Metallwert dem Geldwert bestimmte. Im Gegensatz zum Brakteaten, konnte man diese Münzen horten und damit den Geldumlauf verhindern. Die Zwangswachstumsgesellschaft war geboren, heute nennt man es „Kapitalismus“.
Das ganze musste gegen die Wand laufen, hernach kam der 30 Jährige Krieg.
Den schlimmsten Vernichtungskrieg der auf Deutschen Boden tobte!

In der Erinnerung der Alten, gab es aber noch die Zeit in der das „Geld wanderte“ – das Warum war aber vergessen. Die Krise die entsteht ist eine Dauerdeflation, den Grund will ich hier nicht erläutern.

Das Lied beginnt mit einem Befehl! Die Ursache der Geldkrise war also zum Teil erkannt. „Taler, Taler, du musst wandern“ – Er macht es nicht Freiwillig, er muss gezwungen werden. Mehr Silber hilft da auch nicht, denn das mehr an Förderung oder Import, versaute nur den Preis und somit den ganzen Geldwert!

Wenn man das Geld nicht sehen kann, weil es unterwegs ist, es nicht in einer Truhe liegt oder im Tresor, so ist es Schön oder auch Gut, dies hat man zu dieser Zeit erkannt.

Doch wie es geht, das ein „gedecktes“ Geld ein schlechtes Geld ist, weil die „Deckung“ nicht mit der Geldmenge zu tun hat, die wachsen und auch schrumpfen Kann, ohne eine Krise zu erzeugen, dies hat man heute auch beim Bitcoin nicht kapiert!

In der zweiten Strophe wird man noch genauer, das Geld soll nicht nur von Hand zu Hand sondern auch von Ort zu Ort wandern können.
Im Spiel ist auch schon der Fehler eingebaut, aus einer Geldmünze wurde ein Ring, aus Silbergeld wurde Blech – Teller, Kannen, Löffel.

Was ist aber Geld?

Geld ist zuerst eine Funktion!

Warum braucht man Geld?

Man braucht eine Verrechnung in einer arbeitsteiligen Gesellschaft.
Nur so ist sie zu organisieren und ihre Vorteile sind unschlagbar!

Was sind die Funktionen?

Geld ist der Preisbilder im Markt.
Geld ist Wertspeicher.
Geld ist das Umlaufmittel, der Vernetzer!

Da es im Geld aber einen Zins gibt, der nur bedient werden kann, wenn die Geldmenge wächst oder durch Umverteilung, wird welche Funktion zerstört?

In jedem Geldsystem wird es einen Zins geben, nur wird der Zins nicht zwangsläufig Positiv sein, er kann je nach Markt auch Negativ sein.

Das eine System stabilisiert sich selbst und das andere System zerlegt sich selbst, über die Zeit, mit allen Folgen.

Nimmt man daher die Wertspeicherfunktion heraus und begrenzt ihre Zeit, so wird der Zins keine Rolle mehr spielen!

System = Stabil

Aber der Zins fördert doch den Umlauf?
Ja, das Medikament wirkt eine Zeit, dann ist der Patent aber tot!

Man kann Geld auch so gestalten, das der Umlauf von außen „Erzwungen“ wird!

Wie kann man sich das vorstellen?
Es wäre so, als würde man die Mehrwertsteuer um 3% erhöhen und diese drei Prozent auf ein Konto schieben, wo das Geld vernichtet wird, es ist dann einfach weg!

Da dann die Zinsen verschwinden würden, weil es mehr Kreditanbieter als Nehmer geben würde, würden die Zinsen auch aus den Preisen verschwinden. Bei einer Wohnung können es 80% sein und bei normalen Waren auch mal 30 oder 50%.

Aber kann man dann noch am Geldhandel Geld verdienen?
Nein!
Ist Geld dann noch der Ware überlegen?
Nein!
Jede Ware verliert an Wert, von wenigen Ausnahmen abgesehen!

Aber wenn ich Geld nicht mehr sparen kann, was mach ich dann damit?

Ausgeben (wandern lassen)!
In Kredit geben.
Vorkasse zahlen.
Gold kaufen.
Land kaufen – geht aber nur als Erbpacht, man kann nicht damit handeln.

Ein Land ohne Staatsschulden wäre Normal, das Geld bliebe für die Bevölkerung!

Ein Land mit Schulden kann nicht Souverän sein!

Betriebsgrößen hängen nicht von Kapitalfaktoren ab, kleine Einheiten sind größeren Einheiten nicht automatisch unterlegen.

Kleinstaat“erei“ ist heute ein negativer Begriff, weil man meint das kleine Staaten den großen Staaten unterlegen sein müssen. Die Geschichte beweist das Gegenteil.

Die einen Staaten haben eine Silbermine und beschäftigen darin Sklaven, die anderen Staaten haben freie Mitarbeiter. Wo ist der Preisunterschied?

Andere Staaten haben weder Gold noch Silber, wie leicht können sie eine eigene Währung haben?
Der eine Kleinstaat hat Erfolg und dem Nachbarstaat geht es schlecht, ist das dann ein Kriegsgrund?
Oder kopiert man einfach das System?

Wenn man einen Staat überfällt und ihm sein Geld klaut, was macht man nun damit?
In unserem System sind Schulden = Geldmenge + Zwangswachstum.

Nach dem kybernetischen Prinzip funktioniert jede Bombe!

In der Schule lernen wir nichts darüber. Man spricht nicht einmal vom Geldlismus sondern vom Kapitalismus.
Man redet davon, das Kapitalismus und Marktwirtschaft so erfolgreich sei. Man erwähnt aber nie, das dies nur in der Anfangsphase vom zyklus der Fall ist. Das Gegenteil von Marktwirtschaft soll Planwirtschaft sein, nur in seiner puren Form. Überall dort wo es natürliche Monopole gibt, funktioniert aber keine Marktwirtschaft.

Der Kapitalismus erzeugt aber selbst unnatürliche Monopole und beschützt diese Monopole, weil er den Markt kontrolliert, also außer Kraft setzen kann.

Aber ist denn das auch in der Praxi möglich?
Ja, es gab schon mehrmals.

Weil Geld aber Systemisch zu sehen ist, kann man das System Geld sehr leicht in ein ein Computermodell packen und laufen lassen.

Die Herrscher des Geldes sollten auch keine Geldbesitzer sein, egal von welchen Stamm. Der Herrscher über das System, der der die Geldmenge steuern kann, atmen lassen kann, der sollte kein Eigeninteresse haben dürfen.

Dies wäre heute mit Künstlicher Intelligenz möglich, wo bei die Grundlegenden Anweisungen sehr einfach zu schreiben wären.

Geld dient dem Menschen, der Wirtschaft und ist auf Ewigkeiten in seinem Wert stabil!
Eine leichte Aufgabe für eine neutrale KI Instanz!

Wie macht man aber die Kaufkraft auf Ewigkeiten stabil?
Man bildet einen historischen Warenkorb, der sollte groß genug sein und vielseitig genug.
Was kostet das denn im Gesamten im Jahr 2000?

So passt man die Geldmenge dynamisch an!

Wie gibt man Geldmenge aus?
Was ist Allen zum Nutzen?

In welcher Region ist es nötiger?
Da kommen die natürlichen Monopole ins Spiel.

Stromnetze, Wassernetze, Straßennetze, Brücken, Bahnnetze, Krankenhäuser und so weiter und so fort.

Natürlich kann man Geld „aus dem Nichts“ aber Wertstabil, auch auf Konten gleichmäßig verteilen.

Warum kann man wohl Geld aus dem Nichts erzeugen, wenn es im Nichts verschwinden kann?

Ja, wir Deutschen können die Welt genesen lassen und den negativen Schuldkult hinter uns lassen. Weil es hier auch nur um Geld geht, um ewige Zahlungen ohne Gegenleistung! Richten wir unseren Blick auf die ältere Vergangenheit und machen wir diese wieder Modern.

Indem wir es selbst machen! Indem wir der Welt beweisen wie man sich aus dem Dreck ziehen kann, an den eigenen Haaren!

Da die Größe der Einheit nicht ganz so wichtig ist, kann ein Bundesland damit anfangen. Man beginnt einfach mit einer Zweitwährung.

Das letzte Geheimnis ist:
Schlechtes Geld schlägt gutes Geld!

Geld was man nicht speichern sollte, weil es eine Gültigkeitsdauer hat oder per Monat im Speicher schrumpft, das wäre dann das „schlechte Geld“ das muss man ausgeben. Das „Gute“ bringt auch keine Zinsen und an der Kasse erkennt man dann seinen Verlust.

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1. Strophe:
Taler, Taler, du musst wandern
von der einen Hand zur andern.
Das ist schön, das ist schön,
Taler lass dich ja nicht seh’n

2. Strophe:
Ringlein, Ringlein, du musst wandern
von dem einen Ort zum andern.
Das ist herrlich, das ist schön,
niemand darf das Ringlein sehn.

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