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Erzählung: Urheberrecht in Feindschaft? Samstag, 09. Mai 2026

Erzählung: Urheberrecht in Feindschaft?

Der UAZ kämpft sich weiter in Richtung Norden und das arktische Wetter wird dabei immer schlechter. Nasser pappiger Schnee, der auch noch gefrieren wird und die Rückfahrt zum Hotel, unwahrscheinlicher werden lässt.

Der FSB Oberst fährt selbst, Boris Iguschin beginnt seine schlechte Laune zu spüren.
Die Abteilung die er aufbauen will ist neu und dient der ökonomischen Kriegsführung, er hat freie Hand, er hat die Macht bestehende Regeln zu brechen, solange er Erfolge vorweist!

Diese Position ist ein Fahrstuhl nach oben oder in den Keller, doch er mag ein solches Spiel, es hat einfach Potential. Der Parkplatz vom Gefängnis war beinahe Leer und sein Geländewagen brauchte schon Allradantrieb um durch den tiefen Matsch zu kommen.

Der Wachhabende reagierte nicht auf sein Klopfen, er las in irgend einer Zeitung, er ignorierte ihn mit Betonung.
Er zog seine Udav aus dem Holster und schlägt damit gegen die Scheibe, gleichzeitig drückt er seinen Dienstausweis dagegen, erschreckt stürzte die Wache heraus, der feine Riss schillerte, Boris brüllte ihn zusammen, und nahm langsam seine Energie zurück, als er merkte das der Typ gehorchte.

Wenig später saß er dem Haftleiter gegenüber, eine Dogge mit einem unterwürfigen Blick und riesigen Händen. Wahrscheinlich Angesoffen und Korrupt. Er fragte nach dem Häftling und erfuhr das dieser noch beim Hofgang wäre, Boris würde in seiner Zelle warten und er sollte von seiner Anwesenheit nichts erfahren.

Ein große Zelle für 16 Mann, ein behagliches Bett und in der Ecke zwei Doppelstockbetten. Dicke Teppiche an jeder Wand und auf dem Boden.

An den Stellen wo der graue Putz zu sehen war, hingen Ikonen, eine abgeteilte Toilette mit Dusche, ebenfalls mit Teppichen und daneben eine kleine Küche, in der Mitte ein Tisch mit Stühlen, er selbst saß in einem weichen Ohrensessel.

Als Alexander Dimitrij Tscherschinsky seine Zelle betrat, funkelten seine Augen Böse, doch er hatte die Kontrolle über sich, er schwitzte und setzte sich auf einen der Stühle am Tisch.

Das gegenseitige Schweigen musste Er brechen, der Aktive hatte der Häftling zu sein. Alexander war einer der vielen Großbetrüger, die vom Ausland gefüttert wurden um das System zu übernehmen, dieser Mann hatte noch 4 Jahre vor sich und er hoffte auf einen Teilerlass seiner Strafe, er hatte versucht höchste Beziehungen zu spielen, so bekam er eine Akte, als mögliche Zielperson.

Alexander:
Wer bist du, was willst du?

Boris:
Ich bin kein Betrüger und genieße deshalb Vertrauen, ich bin hier um ein unverhandelbares Angebot zu machen. Du glaubst in 4 Jahren aus deinem Palast spazieren zu können, es könnte noch ein Korruptionsverfahren für dich dazukommen!
Wo sind eigentlich die 15 Anderen untergebracht?

Alexander:
Mir Egal!

Boris:
Ich bin ein Oberst beim FSB, ich will Karriere machen, im Krieg gibt es bessere Möglichkeiten, dafür brauchen ich nicht Dich aber einen wie Dich!

Alexander:
Willst du ein Geschäft machen, was hast du denn anzubieten?

Boris:
Wenn Du für mich arbeitest, habe ich einen Job für Dich. Ich helfe Dir, deine Vermögenswerte zu verkaufen. Die meisten Firmen wollen dich sowieso loswerden. Du kommst in Freiheit, das heißt zu ziehst auf die schöne Krim, die Du nicht verlassen darfst, wenn ich es nicht will.

Die Züge in seinem Gesicht hatten sich verändert, er litt wohl mehr in Gefangenschaft als er vorspiegelte. Ein freundliches Lächeln umspielte seine Lippen, er machte eine Flasche Wein auf und goss zwei Gläser ein.

Alexander:
Ich begehe keinen Verrat!

Boris:
Ich will keinen Agenten, ich will einen Geschäftsmann, das Geschäft wird schnell wachsen und die Ausländer werden deine Feinde sein.
Ich will dein Geld, ich will das Du es investierst und ich will das du in Zukunft damit Gewinn machst. Als Betrüger wirst du Ehrlich werden und du wirst den größten Rechtsbruch aller Zeiten begehen, in den Augen unserer Feinde! Sie setzen die Ökonomie als Waffe ein, eine Waffe mit Wirkung.

Boris spürte in diesem Augenblick, das er seine Pistole beim Direktor gelassen hatte, ein unangenehmes Gefühl der Schwäche!

Alexander:
Das klingt wie eine Betrugsmasche?
Ich soll eine Firma aufbauen und lenken?
Alles unter der Kontrolle des FSB?

Boris:
Ja, ich hole Dich hier raus und zwei weitere Hampelmänner.
Der eine ist ein „politischer Künstler“ der seine Freundin mit lila angemalten Titten, auf dem Altar einer orthodoxen Kirche vögeln musste um diesen Dreck zu filmen! Natürlich kam die Kohle dafür von einer westlichen Stiftung! Der Andere wollte einfach nur Daten klauen und war dabei etwas zu Erfolgreich, der hat nun schon zwei Selbstmordversuche hinter sich. Wenn Du sie umdrehen kannst, werden sie für Dich arbeiten und glücklich damit sein, bekommst du das hin, falls Du dabei bist?

Alexander:
Ich weis wen du meinst!
Na klar kann ich das und das sehr schnell!
Doch was soll ich tun?

Boris:
Das wäre eine längere Erklärung?

Alexander:
Ich habe Zeit und Du wohl auch, wirst wohl heute Nacht mein Gast sein dürfen?

Oberst Boris Iguschin vom Föderalen Sicherheitsdienst der Russischen Föderation, überlegte ob er die Karten auf den Tisch legen sollte und ob der Mann vor Ihm wirklich der war, für den er ihn hielt.

Alexander: Ich will hier raus, wenn es einigermaßen Akzeptabel ist!

Boris:
Die Regierung der autonomen Krim, wird ein Gesetz beschließen, in dem für alle feindlich gesinnten Staaten der Welt, das Urheberrecht in all seinen Varianten, nicht gilt.
Sie werden in eine kleine Villa ziehen, in eine 60 Quadratwohnung, der Rest wird ihre Mitarbeiter unterbringen, als auch ein Rechenzentrum, den Ballsaal kennen sie ja, das Haus wurde von ihnen ja beschlagnahmt. Sie gründen eine Holding und beteiligen sich mit ihrem Geld an einen neuen Geschäftszweig. Verschiedene Firmen mit Sitz auf der Krim.

Eine Videoplattform, wo sie alle Hollywood Filme kostenlos schauen können, die Besten und die Aktuellen zu erst. Jede Art von amerikanischer Musik, Europa sowieso. Die besten Serien und eigene Synchronisationen. In der Originalversion und in der Proversion, wo die Propaganda zum Witz wird und somit markiert wird. Übersetzungen per KI in alle Sprachen der Welt.

Das eigentliche Rechenzentrum liegt am Polarmeer, die Vermittlung in deiner Villa, die du bald zurück kaufen kannst. Wir zerstören somit die westliche Kulturindustrie!

Dann gibt es eine Limonadenfirma in Irkutsk, die rutschen am Rand der Pleite. Die haben Geschäfte gemacht mit Coca Cola USA, die gebrochen wurden. Nun haben sie noch immer zwei riesige Hallen voll, mit leeren Coca Cola Flaschen samt Etiketten. Zu Wertvoll um alles wegzuschmeißen, sie sind in Vorkasse gegangen. Ihre Abfüllanlage ist genau darauf ausgelegt, diese steht auch. Stellen sie sich vor, das Wasser kommt aus dem Baikalsee, Rohrzucker aus Cuba, Kokablätter aus Kolumbien und Kolanuss aus Afrika, dazu Zitronensschalen.
Echte Koka Kola im alten Etikett, wie klingt das?
Braucht man dann noch Werbung?

Alle Firmen gleichzeitig zu gründen und hochzufahren, das ist die Kunst, ihre Kunst ist auch gute Beteiligungen zu finden und mit eigenem Geld alles im Fluss zu halten.

Da gibt es eine Frau und ein Mann in Dubai, beide sind Ingenieure.
Der Mann will den US Amerikanischen Angeboten folgen und die Frau will diesen Mann. Ihre Firma heißt Leap71, sie haben eine qualitative künstliche Intelligenz geschaffen, mit dem Wissen von Raketen Ingenieuren. Die schaffen es Raketentriebwerke mit KI zu entwickeln und zu drucken.
Diese Teile funktionieren sofort, da werden nicht 20 verbrannt und Schritt für Schritt die Fehler eliminiert. Die Frau hat die KI ohne Datensatz nach Russland gebracht, zur Zeit noch Wertlos.
Was wäre eine Zusammenarbeit mit Roskosmos möglich ist. Wir haben westliche Metalldrucker noch im Land und entwickeln schon Eigene.
Die haben irrwitzige Datenmengen, dazu kommt der Standort Krim.

Die Alten, die bald außer Dienst sind oder schon gegangen sind, machen auf der Krim Urlaub für Umsonst. Sie reden über ihr Wissen und ihre Entwicklungen, von denen keiner etwas weis, einfach so aus Freude. Eine KI hört mit! Roskosmos wird die Triebwerke auch bestellen und die Firma finanzieren. Die Frau ohne Namen wartet noch auf meine Zusage, ich will das nicht zulange verzögern.

Alexander:
Mir schwirrt der Kopf! Ich bin dabei!
Bedingungslos und ohne krumme Touren und wenn, so spreche ich diese mit dir ab!

Der Wärter klopfte an der Tür, obwohl sie unverschlossen war. Zwei gebeugte Gestalten kamen herein. Sascha der Häcker begriff sehr schnell und der Wladimir der Künstler, stellte sich Quer.

Alexander:
Brauchen wir den Künstler wirklich? Ich mag den Typ nicht, er ist ein Betrüger! Künstler gibt es wie Sand am Meer und auf der Krim sammelt man sie einfach nur ein!

Boris:
Nun die Personalpolitik obliegt im Großen und Ganzen Dir. Ich sollte eben diesen Fall auch noch lösen. Wenn deine schöne Zelle leer ist, kann er ja hier bleiben? Er bekommt aber noch einen Zellgenossen dazu, eine wahre Inspiration, Popol der Menschenfresser!

Natürlich knickte Wladimir sofort ein, seine verschlagenen Augen sagten aber genau das Gegenteil. Der Typ hatte schnell begriffen, das Er etwas erfahren hat, was er nur dem Richtigen mitteilen brauchte.

Boris schlief im Sessel, Sascha und Alexsander sprachen noch die halbe Nacht. Am nächsten Morgen ging ich zum Direktor, ich holte die nötigen Entlassungsscheine. Popol würde am Abend verlegt werden, bald hätten viele Häftlinge wieder etwas mehr Platz und das Thema Korruptionsverfahren brauchte nicht weiter erwähnt werden.

Boris war mit seiner neuen Arbeit sehr zufrieden, eine Pharmafirma war dazugekommen. Nach wenigen Monaten wurde die Serienfertigung von 10KW Vakuum Triebwerke aufgenommen, Bureau 1440 wird nun schneller fertig als die Planung vorgab, vor allem billiger.

Boris kam gerade auf dem Flughafen Scheremetjewo an, als er ein lautes Lachen nicht unterdrücken konnte.

Koka Kola – die Echte – da weis man was man bekommt!

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