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Erzählung: Kopf ab Weiß und Schwarz Montag, 20. April 2026

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Ich befand mich in der Stadt Zahedan, die an der Afghanischen Grenze liegt und 1500 Kilometer von Teheran entfernt ist. Ich bin Offizier der bei der IRGC, den Quds Einheiten.
Ich bin 36 Jahre alt und heiße Arian, ich sitze hier in einem Raum, mit anderen Gleichrangigen zur Weiterbildung. Es ist Krieg, die bösen Juden haben uns wieder überfallen und unseren großen Führer, Ayatollah Ali Chamenei, zu einem Märtyrer gemacht, einer von Vielen. Wir sind nun im Krieg und wir werfen ihnen unsere Bomben zurück, das ist die einzige militärische Wahl. Unsere letzten Raketeneinschläge, sind mit Thermobarischen Bomben bestückt, sie fallen als Kassetten auf Tel Aviv.

Wir erführen die neueste Nachricht des Krieges, die Zionisten haben mit einer Kernwaffe, meine geliebte Hermannstadt Teheran verbrannt.

Meine Familie, meine Kinder, meine Eltern, meine Frau, meinen Bruder. Einige im Saal weinten still, harte Männer und der Hass brennt sich einem ins Herz.
Am Abend betranken wir uns, obwohl Alkohol bei den Garden nicht zum Lebensstiel gehörte. Wir alle wussten, wer den Brand herstellt, es sind Juden, die im Land leben.

Am nächsten Tag hatte ich ein Einzelgespräch, ich bekam einen Kampfauftrag.

Der alte bärtige Mann nannte sich „Azad“, es ist nicht sein echter Name und ich werde nun nicht mehr meinen echten Namen führen.

Azad: Es gibt eine geheime schwarze Fatwa für diesen Fall. Es könnte so weiter gehen, doch wir werden der Fatwa folgen. Die eine Gruppe wird in die Nähe des Feindes gehen, dort werden sie kleine Organisationen aufbauen, die Autonom agieren. Dafür braucht es Kenntnisse für die Untergrundarbeit und viel Geld, Waffen, Informationen und Ziele. Die Gruppen kennen sich nicht gegenseitig und niemand kennt in der Gruppe einen echten Namen. Wir haben vor für 100 Jahre, der Schlange die Köpfe abzuschneiden. Das Ziel heißt: M8J … er ist mindestens ein Milliardär oder Multimillionär und er spielt eine hohe Rolle im Oligarchensystem. Sie sind schwierige Ziele, doch wir verfügen auch über effektive teure Waffen und wissen sie einzusetzen. Du Arian, wirst dahin ausgebildet, wenn du als Killer bereit bist zu arbeiten und die Richtigen zu ihrem Dämon schickst! Wenn du es schaffst, 10 Jahre lang deine Arbeit zu machen und dabei nicht selbst zu einem Märtyrer wirst. Dann wirst du zurückkommen als reicher Mann und den Nachwuchs ausbilden. Ihr werdet dort einfache Leute sein, einen einfachen Lebensstiel führen und wenn die Zeit kommt, alles was ihr habt zurück lassen.

Die andere Gruppe ist Gleichwichtig, sie werden Opium transportieren, es wird im Land zu Heroin verarbeitet und zum Feind geleitet. Wer damit selbst handelt oder konsumiert, wird sofort erschossen! Dieses Geld trägt eure Aktion, es ist wie in einem alten Western,
„Wandet 100 000 Dollar Tot und nie Lebendig“!
Hast Du noch Fragen?

Arian:
Was heißt M8J? Was ist mit den Menschen daneben? Wer sucht die Ziele aus?

Azad:
Es macht keinen Sinn, die Knechte zu morden, wir wollen auf Dauer die Machtjuden erwischen und in Panik bringen. Die Herrscher der Opferrituale, die wahren Entscheider. Kein Freikauf, kein Schutzgeld!

Sie werden uns Blutgeld anbieten, wir werden es nehmen und auch wir haben Verräter, doch die sollen euch Egal sein. Ich plane die dauerhafte Aktion, nicht als Terrorkrieg gegen die Bevölkerung, sie werden sich als „arme Unschuldige“ aufspielen. Die Einzelschuld geht nur Gott etwas an, wir sind nicht die Richter, wir sind die Henker!

Sie zahlen viel für ihr Personal, wenn sie uns eine Hilfe sind, so verschont sie wenn möglich. Es ist aber ihre Entscheidung dort zu sein! Viele Ziele, ihr nähert Euch diesen durch Information, ihr findet die Schwachstelle, je mehr auf einmal um so besser. Es wird gefilmt und es wird verbreitet. Die Furcht soll die Richtigen fressen!

Arian:
Wo findet die Ausbildung statt?

Azad:
Hier und Jetzt beginnt sie, du führst diese Ausbildung fort als Dauertraining. 5 Leute bilden sich gegenseitig weiter aus. Das schwere ist den Verrat auszuschließen, die umständliche Kommunikation, der Stress und die Verantwortung. Das Gute ist der Erfolg, diesen zu genießen, die Reaktion zu sehen, die Gegenmaßnahmen zu umgehen. Ihr werdet zu einer Legende, wenn der Hass in Euch kühl genug bleibt.
Du kannst auch der anderen Gruppe beitreten? Entscheide bis morgen!

Arian:
Ich habe mich entschieden!

Der Alte schien ein General zu sein, er nickte und lächelte. Er zeigte mit beiden Händen seine gespreizten Finger. Er machte mir klar, das es auf Zeit geht und ich wusste, das dies zu überleben, beinahe unmöglich sein würde und gerade das, war mir völlig Egal, mehr noch, ich hoffte auf meinen Tot!

In einer anderen kleinen Stadt, am Rande der Berge, hatten wir einen gewissen „Mosche“ als Trainer. Wir waren fünf Schüler und sollten gemeinsam ein Kommando bilden, auf Zeit.
Er, dieser Mosche, war ein Mann vom MOIS, dem Geheimdienst. Ein Jude und ein Überläufer, ein ehemaliger Mossad Agent.
Wir lernten Observation, Infiltrieren, wie man Verfolger erkennt, Eigentarnung, Spuren Kontamination, Einsatzwaffen, wie man Verfolger abhängt, tote Briefkästen, Kurier Kommunikation, Menschenführung, Schießtraining, Planung, Terror als politisches Konzept, das setzen von Terror als Narrativ.

Dies ging früh los, mit Theorie, danach kam die Praxis, eine Gruppe gegen die andere Gruppe. Pause und Theorie, viele Geschichten und die Essenz, wie man sie anpasst. Praxis, ein Beispiel, in 10 Minuten von der siebenten Etage, von einem Balkon winken. Da war eine geschlossene Haustür, ein Wohnungsbesitzer den man überzeugen konnte auf seinen Balkon zu treten. Es kann auch eine Tür sein, die man öffnen musste, egal wie aber ohne Spuren. Mitten in der Nacht wurde man geweckt, Stress pur, ein dunkler Ort und zehn Schüsse auf die Scheibe und sofort wieder zurück.
So ging das Tag ein und Tag aus.
Eines Tages erklärte uns Mosche das Konzept. Wir würden in einem Team uns weiter selbst ausbilden. Einige Aktionen durchführen, danach sollten wir uns aufteilen und neue Teams bilden, die wir nur noch Planen und Steuern sollten.
Dann kam die Frage: Wie eliminiert Ihr die Möglichkeit von Verrätern, in der Gruppe. Der Mosche gab uns nichts vor und wir entwickelten zwei abenteuerliche Konzepte. Das eine Konzept nannten wir „Fahrkarte“ und das andere Konzept hieß „Versicherung“.
Bei der Versicherung zahlte man einen Kill, in Abhängigkeit von einem exakt definierten Kontext.
Dies kann Wahlweise, bei einer Verurteilung, ein Richter sein oder ein Staatsanwalt oder eine ganze Jury. Dies diente weniger einem Selbst, als den anderen Teams oder den eigenen Mitgliedern. Diese Praxis machte später Schule, bei der mexikanischen Kartellen.

Die Fahrkarte, diente einem neuen Schüler zur Entscheidung. In der ersten Runde der Ausbildung, war alles mehr oder weniger noch einigermaßen Legal, so man nicht Plapperte. Der Schüler bekam ein monatliches Gehalt und er führte dafür ein Lebensstiel fernab von Luxus und kriminellen Strukturen.
Danach löste er eine Fahrkarte und war als Spitzel verbrannt. Nach 10 Aktionen bekam er seinen Endlohn, eine hohe Summe, wenn gute Arbeit erbracht hatte. Überlebte er nicht und brachte sich im Zweifel der Situation selbst aus dem Spiel, bekam seine Familie ein Gehalt.

Die Amerikaner als auch die Israelis stritten ab, die Atombombe geworfen zu haben, die geheime schwarze Fatwa, von unserer höchsten Autorität, unserem Ajatollah, besagte nun auch, diese Waffen zu bauen und bei einer weiteren Bombe sofort einzusetzen!

Nun führten die USA auch noch einen Krieg gegen Mexiko, wobei nun auch die Mexikaner, nicht ihre Regierung, einen ewigen Krieg anstrebten, das Militär leistete dazu schweigende Unterstützung.

Überall dort wo man Soldaten in einen Zermürbungskrieg schickt, überall dort ist Heroin eine Waffe. Unsere Feinde, von der Türkei bis Israel, den amerikanischen Stützpunkten, Europa, USA und wo auch sonst, wurden gezielt vergiftet. Ihr Elend bezahlte den stillen Hauptkampf, an dem ich teil nahm. Es ist der Kampfauftrag gegen die Geldmaschine, gegen die Bellizisten, gegen die Organisatoren im Hintergrund, den ewigen Kriegsgewinnern.
Unsere Erfahrung und Organisationskraft nahm stetig zu, bald befanden wir uns auf einem Frachter und stiegen in der Nähe der südamerikanischen Küste in eine Segelyacht um. Wir hatten Geld und Pässe und bald danach befanden wir uns schon im Land unserer Feinde.

Unsere Kontaktleute kamen aus einem der Kartelle, die Grenze zur USA zu überschreiten, war anstrengend aber leichter als gedacht.
Mexiko befindet sich ebenfalls im Krieg mit den USA, nur ist es noch ein stiller Kampf. Das Militär kooperierte mit den Drogensyndikaten, wobei diese einen Teil ihrer Gewinne in den Krieg steckten.
Die USA befand sich selbst in einem latenten Bürgerkrieg, da brauchte es wenig, um diesen weiter anzuheizen, genau das passierte.

Wir kamen den Mexikaner gerade Recht, sie kannten nicht unseren Kampfauftrag, sie wussten aber von unserem gemeinsamen Feind.

Es begann in Montgomery, einer Stadt im Süden. An diesem Tag wurde aus dem Training ein Angriff. Der tote Briefkasten befand sich in einer Tiefgarage, in dem Kofferraum eines Lincoln. Eine Schulter gestützte Lenkrakete aus US Produktion, die in die Ukraine verkauft wurde. Außerdem Glock Pistolen, mit Zusatzmunition.

An einem Flugplatz warteten wir, das heißt zwei aus der Gruppe, auf die Nachricht des Spotters. Unsere Telefone klingelten beide kurz hintereinander, der zweistrahlige Leajet hob über unseren Köpfen in die Luft. Die Rakete jagte hinterher, ein Knall, ein Feuerball, zwei Ziele in Einem, fielen tot vom Himmel. Zwei Piloten und eine Stewardess, galten als Kollateral, ihre Diener und Knechte hatten die Wahl.

Wir stiegen in unseren Wagen und gingen sofort in Aktion zwei über.
Die zeitliche Übereinstimmung war ein Teil der Botschaft, als auch eine passende Verwirrung der örtlichen Polizei, die mit Garantie keinen Polizeihubschrauber in die Luft bringen würde.

Eine riesige moderne und reiche Kirche, der Prediger strömte mit einer gewaltigen Stimme auf seine Zuhörerschaft herab. „Das heilige Land“ und Armageddon, der Messias und all das unchristliche Zeug, die Kameras übertrugen seine Politshow in das ganze Land. Er war ein Star und Millionenschwer, dennoch nur eine Fahrkarte.

Zwei Transvestiten marschierten mit dick verschmierter Schminke im Gesicht hinein, der Eine zerschoss dem Prediger seinen Kopf, der Andere schoss ungezielt in das Publikum, sollte ihr satanischer Gott, über ihr Schicksal entscheiden.
Jedenfalls war die Panik entsprechend groß, wir liefen schnellen Schrittes zum Ausgang und fuhren davon.
Die Polizei würde nun Sperrkreise bilden, erst einen in drei Kilometer Entfernung und später einen Zweiten weiter weg. Der Raketenträger als auch unsere Pistolen, wurden auf einem Müllplatz abgeladen und gründlich mit Spezialreiniger behandelt, ebenso der Wagen, danach kam eine Staubschicht falscher Spuren noch obenauf und wir liefen drei Kilometer zu Fuß, bis zu einem leeren Parkplatz.

Der Pilot des Helis, hatte sein Fluggerät frisch gestohlen, er hatte selbst keinen Flugschein und er machte das dafür sehr gut. Im Tiefflug, nach 60 Meilen setzte er uns ab und wir zahlten ihn aus.

Unsere Gesichter konnte er sich gemerkt haben, unsere hauchdünnen Masken zeigten einen alten Mann und eine junge Japanerin.

Wir wurden von unseren Leuten abgeholt und blieben in einer Ferienwohnung. Auf allen Fernsehsendern über schlugen sich die Nachrichten, sie rätselten über die Verbindung beider Attentate.

Drei von Uns, brauchten noch einen Fahrschein, das nächste Sekundärziel war schon grob klar. Eine Million Dollar durch Fünf geteilt, waren 200 000 pro Mann in der Kasse, in der Schlussrechnung. Wir bekamen derzeit ein Gehalt.

Am nächsten Tag, gingen wir in getrennt unsere Wege. Zurück in eine Wartestellung, wo auch immer der Andere war.

An einem bestimmten Tag in der Woche, zu einer bestimmten Zeit, rief man im Darknet eine Seite auf, dort stand eine Zahl, die man sich abschrieb. Den Zugang zum Netz verschaffte man sich Illegal, dazu benutzte man einen tragbaren Computer und ein eigenes Betriebssystem, was per Datenstick gestartet wurde. So gab es keine Spuren, weil nichts gespeichert wurde auch nichts auf dem Stick.
Da dieser aber einen Code hat, wurde er Fachgerecht in einer Mikrowelle gebraten und danach entsorgt.

Die Zahl auf dem Papier war völlig sicher, wenn man den Schlüssel nicht hatte, den konnte auch kein Superrechner erzeugen.

In den USA, liegt in jedem Hotelzimmer im Nachttisch eine Bibel, diese wurde durch eine bestimmte Ausgabe ausgetauscht.
Ein Kooperativer, der dir ein ein Zimmer reserviert, für kleines Geld und dies auch im Voraus bezahlt, ein toter Briefkasten in dem 10 Bücher liegen. Es kann auch eine Vertraute sein, die legt das richtige Buch hinein, vielleicht eine Putzkraft.

Es folgten weiter Abschüsse von Privatjets und von Yachten, als die Ziele begannen in eine Sicherheit zu fliehen.
Diese Gestalten betreiben ihr Handwerk aus reinem Eigennutz, sie glauben dazu ein übergeordnetes Recht zu haben und sie haben die passende Religion dazu, Menschenopfer und ihre Qual, gehören einfach nur dazu, auch Kinder.
Auf dem Meer wartet die Drohne, an der richtigen Stelle und reißt das Schiff in kleine Fetzen. Das Geschrei ihrer Angestellten, die Großmedien, wurde Hyterisch, es gab kaum noch eine Steigerung.

Doch die gab es, zweimal schossen wir mit Panzerfäusten in ihre Wolkentürme, jeweils in die Chefetage und ind das Erdgeschoss.

Journalisten und Moderatoren, tauchten einfach ab, sie schwangen die weinerliche Moralkeule und doch mangelte es ihnen an Überzeugungskraft.

Inzwischen eskalierte der US Südamerika Krieg als auch die Spannungen zwischen Ostküste und Westküsten. Die Sicherheitsbehörden rotierten, wird sollten noch einen Großangriff durchführen um uns danach zu trennen, wo jeder eine neue Gruppe aufbauen sollte, bevor er die Heimreise antrat.

Der Iran hatte zwei Schrottschiffe in Pakistan gekauft, diese mit Eisenschrott beladen und gleichzeitig mit flüssigem Beton verfüllt.
In einigen Segmenten wurde eine Anhydrit Sandmischung verfüllt und andere sind leer.

Diese Schiffe waren nun auf dem Weg zum Panamakanal, die Straße von Hormus war noch immer geschlossen. Die USA profitierte aber vom Untergang der Golfmonarchien, weil es dem kleinen Parasit so passte.

Eine Party der M8J Elite, war aus Sichteisgründen auf das Dach von einem Hochhaus verlegt. Ihre Treffen waren schwieriger geworden doch sie waren um so notwendiger.
Die Umgebung war abgeriegelt, Flugabwehr stand auf den Nachbardächern, die Huren, die Knaben, die Knechte, die Kellner, sie alle werden in den Pool springen. Das Kokain lag im Penthaus auf dem Tisch, wer wollte konnte sich bedienen. Im hinteren Teil trafen die Männer ein, andere waren schon in Gespächen vertieft. Sie diskutierten über die Zielwahl und wer wohl die Steuerung hatte, wen man kaufen musste und warum Teile der Machtorgane absichtliche Fehler generierten. Es war nicht gut im Scheinwerferlicht zu stehen und selbst zum Opfer zu werden zu können. Keiner von ihnen war in der Politik, keiner hatte ein Amt, keiner stand vor den Kameras, weshalb nur konnte so ein tödlicher Antisemitismus ausbrechen?

Warum sind die nicht zufrieden ein paar Synagogen in die Luft zu sprengen oder auf jüdische Kinder zu schießen?

Viele von Ihnen vertrauten ihrem eigenen Personal nicht mehr. Wenn ein Bodyguard für einen Schuss, sich eine Million verdienen kann?
Der Koch dich vergiftet, die Haushälterin dir einen Stein auf den Kopf wirft oder dein Fahrer den Wagen gegen eine Mauer lenkt?

Das selbstgebaute Segelflugzeug war aus Papier und Sperrholz gebaut, der Überzug mit dünner Folie isoliert. Eine zweifach überfüllte Tauchflasche bediente die Pneumatik Steuerung, eine Batterie die Ventile der Regelung. Der Typ ohne Pilotenschein, hängt den Segler an seinen Doppeldecker an und er wird ihn in zwanzig Kilometer höhe freilassen. Höher geht es nicht, das dann sein Tank ziemlich leer sein würde und er schnell zu Boden kommen musste, landen und verschwinden, seine Maske, als alter Mann, hatte er auf.

Er kreiste sich nach Oben, ein Aufwind half dabei mit. Der Sprengstoff war weniger auf Explosionskraft als auf Hitze optimiert.
Lautlos schwebte der Lastensegler, die Steuerung verglich die innere Karte mit dem Bodenprofil, der Beginn der Stadt.

Einige Blogs entfernt, kontrollierte ich das Kamerasignal, als der Sturzflug begann, sah ich das Bild. Kein Donnern der Flugabwehr, kein kreischender Lärm, nur ein Schatten und ein greller Blitz mit einem Knall, als ob man einen Baumstamm zerbrechen würde. Eine riesige Fackel, wieder stiegen keine Hubschrauber auf.

In dieser Nacht würden zwei Rostschiffe, mit voller Kraft zwei Schleusentore in Colon zerbrechen und in der Schleuse absaufen, fest wie ein Stein. Für Monate war die USA Ost West Verbindung beendet, nun werden die Mexikaner die Reifen von LKW zerschießen.

Unsere Truppe traf sich im sicheren Haus. Jeder würde nun alleine weitermachen und sich einen neuen Partner suchen. Es sollten keine Großaktionen mehr sein.

Den ganzen Abend schlüsselte ich, Seite 44, zwölfte Zeile, fünftes Wort und so fort, das dauerte. Die Codewörter haben wir auswendig gelernt, „Westen“ bedeutet Pause und „Osten“ das Gegenteil. Die Ziele wurden an anderer Stelle genannt, das Wie, Wann, Wo oblag mir selbst.

Ich hatte jedenfalls keinen Plan, ich spürte das mir mein Hass nicht mehr genug Energie gab und er eines Tages einfach versiegen würde.
Ich wollte zurück in mein Land.

Der letzte Schlag hat gesessen, aus Israel flohen die jungen Leute, es hatte sich zu einem faschistischen Land entwickelt.
Der Opfermythos ist nicht mehr vermittelbar, die „Ihren“ können doch nicht so Böse sein, die Bösen waren doch immer die Anderen!

Als ich das sichere Haus verließ, ich fuhr in Richtung Kanada, ich machte die üblichen Sicherheitsroutinen. Ich hatte einen Verfolger.
Nach zwei Stunden wusste ich sicher, das es keine Gruppe war. Am Steuer saß eine Einzelperson, die Wahrscheinlichkeit von Polizei sank daher ab.
An der Tankstelle wo ich Halt gemacht hatte, blieb er zu dicht, daher fuhr ich kurze Zeit später an einem Parkplatz heraus.
Ich ging auf ihn zu, er stieg aus, ich erschoss ihn.
Keine Papiere, teurer Anzug, eine Waffe in der Jacke, kein Polizeimodell, zu groß und schwer.

Ich zog in eine andere Gegend, ich versuchte geeignete Leute zu finden, doch konnten sie entweder die Kriterien nicht erfüllen oder sie waren einfach nur zu Kriminell, zu Selbstsüchtig, zu Dumm oder zu Hinterhältig.

Jedes mal wenn ich zu meiner Wohnung fuhr, fuhr ich zwar verschiedene Strecken aber ich hatte Stellen, die geeignet sind , fall es doch Verfolger geben würde.

Da ist eine Brücke über einen Fluss, gut 100 Meter hoch. Dahinter konnte man scharf Rechts abbiegen ohne zu bremsen und in dunkles Waldstück fahren, an unteren Ende des Weges gab es einen Parkplatz.

Im Augenwinkel sah ich einen Schatten, neben einer Brückenverstrebung, der sollte da nicht sein.
Ich fuhr Rückwärts, ich stieg aus und zog eine junge Frau hervor, ich hatte sie an ihrem Schopf gepackt und über das Geländer gezogen.

Es war mitten in der Nacht, eine zufällige Begegnung, da bei Frauen sollte man da besonders Vorsicht walten lassen. Ich fragte sie, wo sie hinwolle und sie meinte trotzig, ins Jenseits.

Im Motel sah ich sie mir an, sie sah heruntergekommen aus, ungeschminkt, trotzige grüne Augen, sie fragte mich ob ich nun Sex von ihr erwarte.
Ich trank mit ihr Rotwein, sie hatte keine Heimat, sie war innerlich zerstört, das hatte etwas mit der Epstein Bande zu tun.
Dann erzählte sie und ich hörte ihr zu, grausige Geschichten. Sie erzählte auch das sie Gleichgesinnte gefunden hätte, alle waren sie Opfer, als sie noch Kinder waren, vor ihrer Pupertät.
Ich erzählte ihr von mir und bereute es, ich würde sie töten müssen.
Dennoch erzählte ich ihr von meiner glücklichen Familie und meinen Weg zur Rache. Sie meinte kurz, das wird auch mein Weg sein, mein Weg zur Heilung und ich werde dabei nicht allein sein!

Ich fragte sie nach ihren Fähigkeiten, die Kunst der effizienten Fortbewegung, Parkour rennen, außerdem konnte sie Zentimeter genau mit einem Blasrohr schießen und sie hielt sich Giftschlangen, dumm nur das sie ihr Haus verlassen musste, weil sie mit der Miete in Rückstand war.

Ich sagte ihr die Bedingungen und wie es enden würde, doch da sie schon tot war, sollte es ihr Egal sein. Sie zahlte ihre Schulden und sie ging bei mir in Ausbildung. Langsam aber sicher, verwandelte ich ihrer Selbsthass in ein kühles Hassbenzin, dieses brauchte die Aktion, den Motor. Unabhängig von mir, lernte sie zwei Frauen an, eine von diesen wollte nicht töten aber dabei Hilfe leisten.

Sie erzählte mir, das man das Gift von verschiedenen Schlangen mischen musste, um es noch tödlicher zu machen. Das eine Gift lähmt dich sofort, das andere Gift lässt dich unvorstellbare Schmerzen erleiden und das dritte Gift zerstört deine Atmung.

Von ihrem ersten Lohn, hatte sie sich ein Karbon Rohr gekauft, die Pfeile nahmen wie eine Spritze ungefähr zwei Milliliter auf. Diese wurden dabei mit einer Feder gespannt und beim treffen, drückt es den Inhalt hinaus. Natürlich hatte sie dies nicht über sich bestellt und bezahlt, ihre Gruppe der Unterstützer wuchs, sie alle kannten sich nur durch Decknamen.
Außerdem baute sie vor und erfand Mitglieder die es gar nicht gab, fürchterlich gefährliche Leute.

Mit jeder Übungseinheit, wiederholte ich die Angelegenheit vom Ziel.
Geeignete Ziele finden dich, du baust die Falle, du organisierst den Rückzug, du und deine Leute führen einen unsichtbaren Lebensstiel.

Wenn es für Dich genug ist Innerlich, wenn du spürst die Grenze überschritten zu haben. Dann höre sofort auf!

Reise in den Iran ein, kontaktiere den Geheimdienst und erzähle ihnen alles.
Der gesperrte Panamakanal vertiefte den Krieg mit Mexiko, als auch die Auflösung der USA.

Ich reiste ab ohne mich zu verabschieden, ich hatte so ein Gefühl was immer stärker wurde und was ich nicht brauchte. Ich zog gar keine Aktionen mehr durch aber Andere, die ich nicht kannte, man erkennt die Terroristen an ihrem Stil, die meisten kamen von den Diensten selbst.

Mitten in der Nacht ein Knall, ich stand im Bett, Schock, Männer die mich packten und mir einen Sack über den Kopf zogen. Wenn man in Panik ist, warte und beobachte, keine Handlung, kein Wort, Nichts.

Sie fuhren mich Wohin, an den Bewegungen glaubte ich zu erkennen in einem Flugzeug zu sein. Sie sprachen kein Wort, es waren Profis.
Man verpackte mich in eine Kiste, viele Stunden die ich nicht zählen konnte. Ein völlig dunkler Raum, die Wände waren weich, ein Bett, drei Decken, ein Wasserhahn mit Becken, einen Automat für Kekse, ein Klo und eine Dusche. Ich erwartete die Verhöre!

Nichts passierte. Die Zeit verging oder auch nicht, keinerlei Orientierung. Nach Tagen oder Wochen, fing ich an mit mir selbst zu reden. Ich merkte das mein Verstand verrutschte, weil ich Dinge erzählte die keiner hören sollte. Also erzählte ich diese Dinge wieder und wandelte die Geschichten ab, ich kombinierte diese Geschichten mit Filmen die ich gesehen habe. Das wiederholte ich und baute markante Änderungen ein und Unsinnigkeiten. Kleine Leimfalle für die Untersucher und ich mimte den Verrückten. Ich hörte damit auf, weil es außer Kontrolle geriet, ich spielte mich selbst als das was ich wurde, unweigerlich. Schließlich schwieg ich, ich betete zu meinem Gott. Ich überlegte wie ich zu ihm kommen konnte, ob er mir den Weg weisen könnte es selbst zu tun. Ich spürte meine geliebte Frau, sie hielt meine Hand und gab sich Mühe mehr zu leuchten.

Ich führte mit ihr ein langes Gespräch, dann sprach mich Jemand mit klarer Stimme an:

Wie soll es nun mit dir weitergehen?
Dies war meine eigene Stimme!

Wie lange soll dies denn noch weitergehen?

Ich antwortete mir Selbst, einer KI Stimmte:
Nach meinem Tot, noch hundert Jahre!

Du wirst noch lange Leben, so wie Jetzt!

An diesem Tag könnte es gewesen sein, das ein neues Team, genau nach meiner Handschrift zuschlug. Es war ein einzige Massaker!
100 Ziele und 254 Nebenziele, mit 300 Drohnen, die mit kleinen Thermobarischen Bomben bewaffnet waren. Ein Schwarm, der sich selbst steuert, die Aufgaben verteilt, sich den Weg im Inneren des Hauses freisprengte und die Luft aus dem Saal saugte, mit dem nächsten Atemzug verbrannte die Lungen wie Zellstoff auf dem Schmiedefeuer.

Jedenfalls sprach die KI noch lange kurze Zeiten mit mir, mit sehr langen Pausen. Zwei Männer packten mich im Schlaf, ich fühlte wie Schwach ich war. Nun werden sie mich erschießen dachte ich. Wieder in der Kiste. Ich spürte frische Luft und hörte Flugzeuge und Autos, sie steckten mir etwas in die Tasche, einen Schlag auf den Kopf!

Als ich erwachte sah ich besorgte Leute, sie wollten die Polizei rufen und den Krankenwagen, ich lehnte ab und versuchte zu rennen, hinein in die Flughafenhalle. Ich hatte Geld in der Tasche und einen Pass.

Ich flog nach Russland, dort gab es Probleme, ich flog weiter nach Atyrau und von dort mit dem Schiff in den Iran.

Man gab mir einen großen Empfang und ich musste viel berichten.
Wollte ich nun ein Leben führen im Stillen oder in der Öffentlichkeit?

Bei Letzterem könnte ich offen über alles reden und diese seltsame nun Weltbekannte Frau wieder treffen. Man schrieb Bücher und drehte Filme über sie, ihre Gruppe war zu einer kulturellen Bewegung geworden und doch hörten ihre Aktionen nie ganz auf.

Aktion versus Reaktion!

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