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° Spiegelstürmer Volksverhetzer ° Samstag, 21. Juni 2008
demokratur, feudaldemokratie, gehirnfick, zwiesprech
Wer Irland als einen Terrorstaat bezeichnet und das auch noch im US Amerikanischen Faschojargon, der hat sogar das Bildzeitungsnivou durchtaucht.
Eine freie Entscheidung des Irischen Volkes führt den Staat in den „Schockzustand“ – wieder ein Begriff aus dem Faschoangiffskrieg der USA!
Mit welchem Recht darf dieses einst Elitäte Blatt sich in purer Propaganda und Volkverhetzung bedienen? Weil die Eigentümer es mit dem Spruch haltem „Wer bezahlt der schafft an?“
Schurkenstaat im Schockzustand
Irlands Politiker streiten noch, wer schuld ist an der Ablehnung des EU-Reformvertrags.
Welch oberdümmliche Behauptung – das Volk hat entschieden!
Doch inzwischen wünschen sich sogar viele Europa-Fans, sie hätten mit Nein gestimmt:
In dieser Logik darf ich ja mal einen vorstellen!
Als der irische Premierminister Brian Cowen, der sein Amt erst am 7. Mai angetreten hatte, am vorigen Freitag die Ablehnung des Vertrags eingestehen musste, war es offensichtlich, dass er für diesen Fall kein Statement vorbereitet hatte. Er konnte seine Landsleute einfach nicht verstehen.
Mag sein das er kein Statement hatte – aber vielleicht weil er sein Volk um so besser versteht?
Kommt, wählt in allen Staaten, das man einmal merkt das die Völker Europas diese Feudaldemokratie nicht wollen!
Paddy Power, Irlands größte Wettbürokette, hatte am Abend vor der Stimmenauszählung 80.000 Euro ausgezahlt – an diejenigen, die auf ein Ja gewettet hatten. “Was für ein Fehler”, stöhnte ein Mitarbeiter 20 Stunden später.
Alle lagen schief, weil sie der Propaganda glaubten und nicht dem eigenen Volk!
Die Gegner schienen wie eine absurde Ansammlung von Menschen, die normalerweise die Straßenseite wechseln, wenn sie einander begegnen. Da war ein Sammelsurium an linken Gruppen, die zuvor noch nie miteinander kooperiert hatten, ein betuchter Geschäftsmann, dem Verbindungen zur CIA nachgesagt werden …
Dem Spiegel werden auch Verbindungen zur jüdischen Hochfinanz und zum Mossad nachgesagt, na und?
Den Politikern ist es nicht gelungen, diesen Ängsten zu begegnen, und auf die berechtigten Vorbehalte wegen Militarisierung, Privatisierung und Erweiterung des Atomkraftprogramms hatten sie keine Antwort.
Was sollen sie denn Antworten wenn in einem solchen Vertrag selbst das Erschießen von Demonstranten geregelt ist … schlimmer aber noch – man läßt Leute über einen Vertrag abstimmen den sie gar nicht lesen können oder konnten! Das ist schlicht Sittenwidrig – nicht die Abstimmung sondern der Vertrag!
Die ersten Reaktionen aus anderen europäischen Hauptstädten auf das irische Nein trugen nicht dazu bei, das Mißtrauen abzubauen – im Gegenteil. “18 europäische Staaten haben bereits ratifiziert”, sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy. “Die übrigen Länder müssen das auch tun.” – als ob es das irische Votum nicht gegeben hätte.
Das bestätigt nur das die Feudaldemokraten von einer Mehrheitsdemokratie nichts halten – die sind abgewählt im Namen es irischen Volkes!
Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker sagte: “Ich bin es leid. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als den Club der wenigen, der Integrationsfähigen zu gründen.
Finde ich gut … aber diesmal bitte die Clubmitglieder also die Völker befragen!
In Irland kommt man sich langsam vor, als ob man in einem Schurkenstaat lebt. Die Standpauken haben aber auch eine Trotzreaktion ausgelöst.
Das ist der TrickiTrickiSatz um die Volksverhetzende Schlagzeile zu begründen. Das ist wie: „Die Deutschen haben nie die Juden umgebracht!“ Logisch ist dies natürlich zu begründen wenn von „Alle“ und „Alle“ gesprochen wird – aber in einem anderen Kontext währe dieser Satz verlogen!
Viele, die für den Vertrag gestimmt haben, wünschten nun, sie hätten in Anbetracht des sonderbaren Demokratieverständnisses, das sich offenbart hat, ebenfalls mit Nein gestimmt.
Man wacht eben auf wenn die Feudalpolitikerzunft einen Augenblick ihre Diplomatenseifensprache vergißt – und ausspricht was sie über sich selbst denken!
Im Ausland hat man inzwischen gemerkt, dass man mit Vorwürfen gegen die kleine Nation am Rande Europas nicht weiterkommt.
Man spricht also weiter im BrustTon der Überzeugung das es um ein keine Land geht und nicht um die Tatsache der Volksabstimmung selbst – Spiegel du bist Speigel!


