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Das Gesetz der Vergeltung Freitag, 22. September 2006

Entsteht ein dauernder Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.

Vor langer … langer Zeit als Jeder für jedes Delikt massakriert wurde … so war dieses Gesetz vielleicht ein Fortschritt aber es hat nie zu Frieden geführt!

Denn Gleiches mit Gleichem zu vergelten heißt einem Unrecht neues Unrecht hinzu zu fügen auch wenn es dann Recht heißt!

Doch in der Praxis schlug der Mächtige immer härter zurück so das der Unterlegene nur den Kopf senkte um auf eine bessere Chance zu warten.

Die Zutat von Christus war seinen Feind zu lieben! Es war eine art Paradox … denn einen Feind konnte nur solange ein Feind sein wie man ihn auch hassen konnte.

Die Besatzungsmacht Rom erkannte in diesem Prinzip nur die Schwächung der Feinde aber nicht die Stärke für ein Frieden im Römischen Reich selbst.

Denn die Stärke offenbart sich nur in der täglichen Anwendung und nicht in der Sinniererei.

Das alte Gesetz galt weiter aber der Richter oder die Macht hatten nun die Möglichkeit zur Gnade und gewannen dadurch neue Möglichkeiten.

Es handelt sich hier um systemische Regelsätze die einen Schwingkreis in Gang setzen. Eine art Wellenablauf der die Zukunft determinierte!

Die nächste Steigerung ist das Paradox von der “Feindesliebe” und das Gesetz von “Aug um Aug” zu einem neuen Regelkreislauf zu fusionieren und dadurch ein positives Paradox zu erzeugen!

Basis ist die Situation des Austausches in einem Geben und Nehmen.

Ob auf menschlicher Ebene oder auf wirtschaftlicher Ebene ist nicht so wichtig!

Wichtig ist nur die Praxis die zu einer Gewohnheit wird!

Gibt der Andere dir Gutes so gebe ihm gleich viel zurück (Aug um Aug erweitert vom negativen Strafmaß hin zu positiven Austauschform) weil du ihn aber liebst (Erweiterung von Feind zu Freund) so gebe ihm ein wenig mehr als gleich viel Gutes zurück!

Gibt der Andere Dir Böses so gebe ihm (verweigern oder abbrechen des Austausches soll nicht sein) gleich viel Böses zurück (das Aug um Aug wirkt und wird nun feinjustiert) aber weil du ihn liebst (hier kommt die Feindesliebe hinzu) so gebe ihm nicht gleich viel “böses“ zurück sondern ein wenig weniger!

Das Feindesliebeparadox existiert nicht mehr und es existiert dennoch!

Wiederholung in einem Regelsatz!

Gebe Gutes dem Gutem in Gleiche und ein wenig mehr so wie du gibst’ dem Bösen fast gleich viel von dem Bösen und ein wenig weniger zurück!

Wir bekommen in diesem System eine negative Rückkopplung die, die eigendynamischen Kräfte in Richtung Stabilität stabilisieren!

Das funktioniert zwischen Freunden und Feinden und zwischen Staaten oder in in jedem Computermodell und sollte Haupterkenntnis und Bestandteil einer jeden neuen Religion sein oder als Lackmustest dienen!

Jede Gruppe oder Gemeinschaft oder jede Wirtschaftsform wird mit dieser Systemregel sich besser durchsetzen als das schwammige Aug in Aug Prinzip was immer in den Systemabsturz (Paradox) führt.

Dieses alte Prinzip führte auch zur Erkenntnis das die Menschen in ihrer Gesamtheit schlecht seien und die Altvorderen hatten in dieser Frage auch recht.

Die neue Regelanweisung wird dazu führen das jedes Kind was geboren wird als Wiedergeburt von Christus erkannt werden kann so wir es nicht schaffen dieses Wunderbare zu verderben.

Der Mensch ist dann per Definition von Geburt O:K, so tauscht sich O:K mit O:K aus!

Gutmensch und Bösmensch lösen sich darin auf!

Das Zerteile und (dadurch) Herrsche findet keine Anwendung mehr!

Das dialektische Denken eignet sich schlecht für die Spieltheorie aber noch schlechter für das Menschliche oder Zwischenstaatliche zusammenleben!

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